Polnisch zum Frühstück

Nach dem großen Erfolg des Sprachkalender Polnisch 2012, 2013 und 2014 ist nun der Sprachkalender Polnisch 2015 erschienen. Jeden Tag, von Montag bis zum Wochenende, gibt es in dem Abreißkalender Aufgaben zur Vertiefung von Kenntnissen der polnischen Sprache und Kultur. 

Der Sprachkalender Polnisch 2015 ist abwechslungsreich gestaltet und bietet Dialoge, Redewendungen, Sprichwörter oder Zitate, kurze Grammatik- oder Wortschatzübungen, Kreuzworträtsel sowie wissenswerte Fakten zur Landeskunde. Die Protagonisten, Ela, Jörg, Ania und Adam, führen den Leser durch ihr Leben und durch verschiedene Regionen Polens. So lernt man nicht nur die Sprache, sondern auch die polnische Kultur und das Land an sich kennen. Man begibt sich auf eine Reise vom Meer bis zu den Bergen, über unzählige Seen und Urwälder sowie tausend Jahre alte Städte wie Gdańsk und Kraków. Der Sprachkalender Polnisch 2015 bietet damit eine Gelegenheit, sowohl das Sprachvermögen als auch die eigenen Kenntnisse über Land und Leute spielerisch und zugleich systematisch zu erweitern.

Der Kalender ist für polnisch Lernende mit ein paar Vorkenntnissen gedacht. Er kostet 14,90 Euro und kann unter der ISBN-Nummer 978-3-87548-634-6 oder auch hier bestellt werden.  

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Lenin in Vogelsang

"Bei Vogelsang, einem kleinen brandenburgischen Dorf, wurde 1952 eine Garnison der Westtruppe der sowjetischen Streitkräfte errichtet. Mit zeitweise über 15.000 stationierten Militärs, deren Familienangehörigen und Zivilisten war die »Militärstadt« nach Wünsdorf die größte russische Liegenschaft in der DDR. Nur wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg lebten die ehemaligen »Feinde« nebeneinander und waren plötzlich »Brüder«. Wie sind die damals 200 Dorfeinwohner den Stationierten begegnet? Wie haben sich »Besatzer« und »Besetzte« gegenseitig wahrgenommen? Wie gestalteten sich die Beziehungen, welche offiziellen und inoffiziellen Kontakte gab es?

In dem Dokumentarfilm werden russische und deutsche Zeitzeugen zu diesen Themen individuelle und persönliche Erlebnisse erzählen. Aus unterschiedlichen kulturellen Perspektiven erinnern sie sich an den gemeinsamen Alltag. Die Gewalterfahrungen der unmittelbaren Nachkriegszeit kommen ebenso zur Sprache wie offizielle gemeinsame Feierlichkeiten und illegale Tauschgeschäfte mit Sprit, Baumaterialien und Lebensmitteln.

Über den Film treten die Narrative in einen virtuellen Dialog, indem russischen und deutschen Zeitzeugen Ausschnitte der jeweils anderen Interviews vorgespielt werden. Dadurch werden widersprüchliche Erinnerungen, Vorstellungen und Konzepte miteinander konfrontiert und es wird deutlich, was die »Deutschen« und die »Russen« auch jetzt noch trennt und was sie verbindet. So dokumentiert der Film anhand dieses konkreten Beispiels ein besonderes Kapitel der deutsch-russischen Beziehungsgeschichte.

Außerdem wird nach Abschluss der Filmproduktion durch Filmvorführungen und Diskussionsrunden der Dialog auf die Zuschauer erweitert, die dadurch auch zum Nachdenken über die aktuellen deutsch-russischen Beziehungen angeregt werden sollen."  mehr...